INTERVIEW
MIT JANINA

Wie bist du zu SEEd gekommen?

Ich bin Anfang des Jahres nach Kiel gezogen und war im Januar zum Gründerfrühstück in der Starterkitchen. Dort habe ich Alex kennengelernt, der mir vom Waterkant Festival – zu dem ja auch das Young Waterkant geh?rt – erz?hlte. Darüber bin ich dann bei opencampus ?reingerutscht“ und habe mich beim Waterkant um die Nachhaltigkeits-Areas gekümmert, das Young Waterkant mit auf die Beine gestellt und auch ein neues Konzept für die Kieler Woche mit entwickelt. Das Thema Social Entrepreneurship finde ich unglaublich spannend und wichtig, daher habe ich im Mai die SEEd-Ausbildung zur Social Entrepreneurship Trainerin mitgemacht und bin seitdem fester Bestandteil des SEEd-Teams.

Warum findest du Social Entrepreneurship so wichtig?

Ich komme aus dem Bereich der ?Internationalen Zusammenarbeit“, habe mich also viel mit den Global Goals der UN, verschiedenen Ans?tzen von NGOs und gesellschaftswissenschaftlichen Theorien besch?ftigt. NGOs und gemeinnützige Projekte sind meistens auf Spenden oder Unterstützung von Stiftungen oder der Regierung angewiesen. Bei ?Social Businesses“ ist das anders, da neben sozialen oder ?kologischen Zwecken auch wirtschaftliche Ziele verfolgt werden. So k?nnen sich diese Unternehmen selber finanzieren und gleichzeitig am Wirtschaftsleben teilhaben. Ich glaube, dass sich die Gesellschaft dadurch stark zum Positiven ver?ndert. Wenn ich die Wahl zwischen irgendeinem Müsliriegel und einem Müsliriegel, der beim Kauf automatisch eine Mahlzeit für eine andere Person finanziert, habe, warum sollte ich mich dann noch für den ersten entscheiden? Es gibt immer mehr Social Entrepreneurs und immer mehr Ideen, die gefühlt jeden Tag auf der Markt kommen. Inzwischen hat man in bestimmten Bereichen sogar eine Auswahl an nachhaltigen Produkten – und das finde ich richtig toll.

Wie passt SEEd dazu?

Mit SEEd geben wir unser Knowhow rund um Social Entrepreneurship an die n?chste Generation weiter. Und das ist nicht irgendeine Generation, sondern die ?Fridays For Future“-Jugend, die wirklich etwas bewegen m?chte. SEEd bietet einen guten Einstieg in den Bereich. Mit unserem sehr leicht umsetzbaren Konzept kann so gut wie jeder selber eine Idee für ein ?Social Business“ und eine bessere Zukunft zu entwickeln. Mit opencampus im Rücken k?nnen wir besonders den Teams, die nach der Ideenfindung weiterarbeiten m?chten, die n?tige Infrastruktur und ein gro?es Netzwerk bieten.